
Norman Keil – ein Name, so kantig, geerdet und direkt, wie auch die Lieder des 36-jährigen Singer/ Songwriters aus Giessen. Seit 2008 wirkt der im thüringischen Erfurt geborene Musiker und Producer als Gitarrist und Songschreiber/ Ideengeber bei der Fury In The Slaughterhouse-Nachfolgeband Wingenfelder und zählt mittlerweile als Solokünstler zu den aufregendsten, sehenswertesten Geheimtipps innerhalb der deutschsprachigen Musiklandschaft.
Nach viel beachteten Supportshows für Größen wie Udo Lindenberg, Peter Maffay oder Gregor Meyle zeichnet sich Norman Keil mit Songs wie „Perfekt“, „Klassenfahrt“ oder „Springen in die Nacht“ in jüngster Vergangenheit für euphorisch abgefeierte Stadion-Pop-Ohrwürmer erantwortlich, die heute aus keinem Wingenfelder-Liveset mehr wegzudenken sind.
Zusätzlich war der charismatische Thirty-Something im Vorprogramm für Udo Lindenberg auf den Rockliner 4, Peter Maffay bei Stars at Sea sowie Gregor Meyle zu sehen und rockte das Publikum während seiner Shows auf dem Rio Reiser Gedenkfestival oder der TUI-Schallwellen-Cruise (auf der er neben etablierten Acts wie Santiano, BalticSeaChild, Pohlmann oder Fools Garden als die Überraschung des Festivals gefeiert wurde).
„Im Grunde will ich nur meine Geschichten erzählen“, so Keil über seine Songs. „Dabei ist es mir egal, ob ich vor 10 oder vor 10.000 Leuten spiele.
Die große Kunst ist, das Publikum abzuholen und mit auf einen Trip zu nehmen.
Statt verkitschte Deutsch-Prosa liefert Keil authentische, eindringliche und vor allem fast schmerzhaft ehrliche Klartexte mit deutlich spürbarem Hang zu Details. Ein emotionales Logbuch seines mal steilen, mal steinigen Weges.
„Diese Songs reflektieren das, was ich bin. Was mich aus Künstler und als Mensch ausmacht. All meine Erfahrungen, all meine verschiedenen Emotionen“.
- von admin
- on 7. Februar 2022